Einladung zum GRÜNEN Salon
„Wie radikalisiert sich die Jugend – und warum ist das so?“
📍 Kulturhaus Alter Schlachthof, Soest
🗓️Donnerstag, 21. Mai 2025
🕢19:00 – 21:30 Uhr
Die Veranstaltungsreihe „GRÜNER Salon“ lädt erneut zu einer öffentlichen Diskussion über aktuelle gesellschaftspolitische Fragen ein. Im Mittelpunkt der kommenden Veranstaltung steht ein Thema, das Schulen, Jugendarbeit, Wissenschaft und Gesellschaft gleichermaßen beschäftigt: „Wie radikalisiert sich die Jugend – und warum ist das so?“
Der GRÜNE Salon ist ein offenes Debattenformat der Heinrich-Böll-Stiftung. Ziel des Formats ist es, gesellschaftliche Entwicklungen sachlich zu diskutieren, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen und Räume für Austausch zu schaffen. Der GRÜNE Salon versteht sich ausdrücklich nicht als parteipolitische Veranstaltung, sondern als offenes Forum für gesellschaftlichen Dialog.
Radikalisierungsprozesse bei Jugendlichen zeigen sich heute in unterschiedlichen Formen – von rechtsextremen Ideologien über Verschwörungserzählungen bis hin zu digitalen Subkulturen. Gleichzeitig stehen junge Menschen vor großen Herausforderungen: gesellschaftliche Unsicherheiten, steigender Druck im Alltag und ein zunehmender Einfluss sozialer Medien auf politische Meinungsbildung.
Die Veranstaltung möchte diese Entwicklungen differenziert beleuchten und fragt:
Welche Faktoren führen, dazu, dass sich junge Menschen radikalen Weltbildern zuwenden? Welche Rolle spielen digitale Räume? Und wie können Schule, Jugendarbeit und Gesellschaft Orientierung bieten?
Für die Diskussion wurden bewusst unterschiedliche Perspektiven zusammengebracht:
- Nico Noltemeyer (Universität Bielefeld) eröffnet den Abend mit einem Impulsvortrag und ordnet aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse ein.
- Jonas Behrendt (Sozialarbeiter der Stadt Soest) bringt die Perspektive der praktischen Jugendarbeit ein.
- Dr. Rita Brant (Schulleiterin des Börde-Berufskollegs) vertritt die Sichtweise der Schulen.
- Rasmus Jahn (Bezirksschülervertreter) sowie
- Jeremias Vogel (Stadtschülervertreter und Mitglied im Ausschuss für Schule und Weiterbildung) bringen die Perspektive junger Menschen ein.
Nach einem fachlichen Impuls und einer moderierten Podiumsdiskussion ist ausdrücklich auch das Publikum eingeladen, sich aktiv zu beteiligen.
„Gerade bei einem Thema wie Radikalisierung ist es entscheidend, nicht nur über junge Menschen zu sprechen, sondern mit ihnen“, betonen die Veranstalter. „Der GRÜNE Salon soll ein Ort sein, an dem unterschiedliche Sichtweisen zusammenkommen und gesellschaftliche Fragen offen diskutiert werden.“
Der Eintritt ist frei.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!