Christian Eckhoff

CHRISTIAN ECKHOFF

PLATZ 4 DER RESERVELISTE

Wahlbezirk 3: Petri Schule

 

Christian Eckhoff, 51 Jahre, ist verheiratet und hat drei Kinder. Als waschechter Soester und Kirmeskind, geboren innerhalb der Wälle, noch im alten Stadtkrankenhaus am Steingraben, hat er die ersten Lebensjahre in der Altstadt am Großen Teich erlebt. Ist dann aufgewachsen im Soester Norden und wohnt jetzt mit seiner Familie, Katze und Hühnern gegenüber des Stadtparks. Durch die sportlich und musischen Aktivitäten seiner Familie ist er stark eingebunden in die Veranstaltungen Soester und Sassendorfer Sportvereine und der Musikschule Soest. Er selbst joggt gerne und nutzt das reichhaltige Soester Kulturangebot, vor allem des Schlachthofes.

 

Er ist Sozialpädagoge und leitet das Familienbüro beim Jugendamt der Stadt Arnsberg. Schwerpunkte seiner Arbeit sind dort der präventive Kinder- und Jugendschutz, Netzwerkarbeit, Jugendarbeit, Frühe Hilfen und Schulsozialarbeit. In Arnsberg engagiert er sich im Vorstand des Vereins zur Förderung der Jugendhilfe in Arnsberg e.V.

Seit 2010 ist er als sachkundiger Bürger im Jugendhilfeausschuss der Stadt Soest vertreten. Im Rahmen der Ausschussarbeit hat er sich eingesetzt für eine familiengerechte Kinderbetreuung und eine Trägervielfalt der Einrichtungen. Hier mit besonderem Augenmerk auf ein auskömmliches Angebot der Randzeitenbetreuung, die nach wie vor ausbaufähig ist. Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an kommunalpolitischen Entscheidungen ist ihm sehr wichtig und er hat sich stark für das Soester Jugendforum eingesetzt. Hier würde er sich wünschen, dass noch mehr junge Menschen zur Mitarbeit gewonnen werden. Die Spielplatzbedarfsplanung, Kinderschutz und eine angemessene Schulsozialarbeit waren ihm wichtig in der vergangen Wahlperiode. Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe von Anfang an ist, seiner Meinung nach, durch einen stärkeren Ausbau des Netzwerkes Frühen Hilfen im Stadtgebiet, noch besser zu erreichen. Besonders in Coronazeiten ist es wichtig die Angebote der Vereine und Verbände zu unterstützen. Dies konnte u.a. durch die Möglichkeit der zusätzlichen Fördermöglichkeit von Ferienangeboten erreicht werden. Außerdem dürfen die Schwächsten jetzt nicht in Vergessenheit geraten, deshalb war es wichtig, dass der Grünenantrag zur Aufnahme von mindestens zwei jungen Flüchtlingen in Soest im Jugendhilfeausschuss beschlossen wurde.

In der Stadtteilkonferenz Nord arbeitet er seit Jahren mit.

Christian Eckhoff war 16 Jahre im Presbyterium der Wiesengemeinde und hat über lange Jahre an der Gemeindefusion der vier Soester Kirchengemeinden Wiese, Hohne, Tohmä und Johannes mitgearbeitet und ist jetzt Mitglied des Bevollmächtigtenausschusses der neuen ev. Emmaus-Kirchengemeinde Soest mit über 8.000 Gemeindegliedern.

Als gläubigem Christen ist ihm die Bewahrung der Schöpfung ein zentrales Anliegen. Klima-/Umweltschutz und ein vielfältiges Miteinander sind deshalb auch seine Beweggründe sich bei den Grünen lokalpolitisch zu engagieren.

Als Mitarbeiter einer öffentlichen Verwaltung liegt ihm eine moderne, bürgernahe Verwaltung am Herzen. Durch seine langjährige berufliche Erfahrung im Bereich Jugendförderung, Jugendhilfe, Bildungs- und Sozialpolitik sind das die Themen, für die er sich auch politisch für Soest einsetzen möchte.

Ziele:

  • Die Einrichtung eines Familienbüros in der Soester Innenstadt. Es soll eine Informations- und Beratungseinrichtung für Kinder, Jugendliche und ihre Eltern sein. Junge Menschen brauchen soziale Netzwerke und Unterstützungsangebote, die auf sie ausgerichtet und leicht zu erreichen sind. Dies gilt ebenso für Eltern in der Schwangerschaft und den ersten Lebensjahren der Kinder. Eine zentrale Anlaufstelle in der Innenstadt, außerhalb des Rathauses, kann hier ein sehr guter „Türöffner“ sein.
  • Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe aller Soester*innen z.B. durch die Erweiterung der Angebote des Soest Pass
  • Intensiviere und altersgerechte Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an lokalpolitischen Themen. Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit, Flüchtlingshilfe, Nein zu Rassismus oder Freizeitgestaltungsmöglichkeiten sind Themen in denen Soester Jugendliche schon sehr aktiv sind. Das Jugendforum muss hier noch ansprechender für junge Menschen werden und zum Mitmachen anregen. Das kann nur gemeinsam mit den Jugendlichen funktionieren.
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf – Betreuungsangebote im Sinne eines funktionierenden Familienalltags, nicht einer funktionierenden Wirtschaft und eine Qualitätsoffensive im Ganztag. Ab dem Jahr 2025 wird es einen gesetzlichen Anspruch auf Ganztagsbetreuung an Schulen geben. Die Qualität und der Ausbau des Ganztages in den Schulen muss deshalb jetzt massiv gefördert werden. Dazu gehört, neben den angemessenen räumlichen Voraussetzungen, auch eine Fachkräfteoffensive. Hier muss Fachpersonal eingesetzt werden, dem ein auskömmlicher Arbeitsplatz angeboten wird. Es ist wichtig, dass die Fachkräfte in Ganztag und Schule auf Augenhöhe, im Sinne der Kinder zusammen arbeiten. Bisher ist Ganztag doch eher noch der Fortsatz, der in einem Extra-Gebäude außerhalb des Schulgebäudes untergebracht ist.
  • Digitale Kompetenz in Verwaltung und Bildung, denn Digitalisierung ist mehr als die Bereitstellung von Breitband und Laptops.. Die Bereitstellung von digitalen Endgeräten für Schüler*innen muss ungesetzt werden. Wichtig ist auch die Vermittlung von Medienkompetenz beim Umgang mit diesen Geräten und dem Leben in digitalen Welten. Kinder und Jugendliche wachsen wie selbstverständlich in den digitalen Welten auf. Die Erwachsenen sind als „digitale Einwanderer“ gefordert Schritt zu halten. Hier ist nicht nur Schule gefordert, sondern alle Teile der Gesellschaft. Nur so wird aus einer digitalen Stadt auch eine Smart City.

 

Christian Eckhoff freut sich über Zuschriften unter:

Christian.eckhoff@gruene-soest.de