Antrag zur Nutzung außerschulischer Räumlichkeiten

Für die Ratssitzung am 16.12.2020 stellte die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN den Antrag zur Prüfung und Nutzung außerschulischer Räumlichkeiten, um die Bildung von kleineren Lerngruppen auf dem Hintergrund der CORONA-Infektionszahlen zu ermöglichen.

Die Infektionszahlen in Schulen steigen derzeit in einem dramatischen Ausmaß. Immer mehr Schulen und Schulträger bemühen sich um Bildung kleinerer Lerngruppen und mehr Abständen in den Klassenräumen. Manche Schulen gehen bereits auf einen Wechsel von
Präsenz- und Distanzunterricht für Teile der Klassen über.
Auch wenn die Soester Schulen zurzeit noch in einem überschaubaren Maße betroffen sind, sollen unseren Schulen die präventiven Möglichkeiten der Bildung von kleineren Lerngruppen (Teilung von Klassen und Kursen) gegeben werden. Hierzu prüft die Stadt, welche Räumlichkeiten für die Schulen geeignet sind und informiert die Schulen entsprechend. Denkbar wäre z.B. die Nutzung des Ardeyhauses für das Schulzentrum am
Paradieser Weg, die Stadthalle, das Kulturzentrum Alter Schlachthof sowie das Petrushaus und andere Gemeindehäuser verwiesen. Der LWL hat bereits am 12.11.2020 in der Presse angekündigt, dass er die Räumlichkeiten in all seinen Museen zur Verfügung stellen wird.

Leider wurde mit der Mehrheit von CDU, FDP, BG, Linke und AfD in der Sitzung des Rates am 16.12.2020 auf Antrag der FDP der Infektionsschutz der Ratsmitglieder als wichtiger angesehen als der Infektionsschutz der Schüler*innen der Stadt Soest. Alle Anträge, die sich mit dem Infektionsschutz der Schüler*innen befassen, wurden nicht bearbeitet und an diesem Tag nicht für wichtig erachtet.

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