8.März 2020 – Weltfrauentag

Selbstbestimmung, Gleichberechtigung und die Hälfte der Macht

Bildnachweis – Plakat zum Internationalen Frauentag 1914

Selbstbestimmung, Gleichberechtigung und die Hälfte der Macht den Frauen. Dafür kämpft die GRÜNE Frauenpolitik. Unsere Parteigeschichte ist geprägt vom Feminismus und von Frauen, die ihre Rechte durchsetzen – mit den Männern wenn möglich, gegen sie wenn nötig. Doch am Ziel sind wir noch längst nicht: Wir kämpfen weiter dafür, Chancen, Macht, Geld und Zeit endlich gerecht zwischen Frauen und Männern zu teilen. Frauen und Männer brauchen gleiche Chancen und keine Rollenklischees, die sie einschränken. Und keine neuen Frauenfeinde, die Frauen am liebsten zurück an den Herd schicken würden. (Quelle: B90/Die Grünen-BV)

Was bedeutet das für Soest??

Die Soester GRÜNEN haben zum ersten Mal die eigene Bürgermeisterkandidatin Anne Richter gewählt. Wir werden engagiert und aktiv Wahlkampf machen für Anne Richter an der Spitze der Stadt:

ANNE RICHTER – DAS BESTE FÜR SOEST

  • Den diesjährigen internationalen Frauentag stellen die Grünen Frauen unter das Thema Care- und Pflegeberufe. Frauen stellen bis zu 80 Prozent der Beschäftigten in haushaltsnahen Dienstleistungen, Gesundheit, Pflege und Erziehung. Sie sind das Rückgrat unserer Gesellschaft und leiden trotzdem oft unter hoher Belastung, niedrigen Löhnen und geringer Wertschätzung. Das wollen wir ändern. Wir setzen uns dafür ein, dass soziale Berufe endlich den Stellenwert bekommen, den sie verdienen. Für uns heißt das • mehr Personal, • eine bessere Bezahlung, • mehr Mitsprache und Aufstiegsmöglichkeiten • gesellschaftliche Anerkennung der Verantwortung, welche Menschen in sozialen Berufen täglich unter körperlicher und psychischer Herausforderung tragen, • Verringerung der Entgeltlücke zwischen Frauen und Männern.
  • Wir wollen mehr Frauen in der Verwaltungsspitze der Stadt Soest. Nun geht zum 1.April auch noch eine der wenigen Frauen in Führung bei der Stadt Soest – sie wird Kämmerin in Coesfeld! In jeder Ratssitzung sitzen nur demnächst nur noch Männer auf dem Verwaltungspodium (mit Ausnahme der Protokollantin).
  • Wir fordern, dass die Sitze in den Verwaltungs- und Aufsichtsräten  mindestparitätisch besetzt werden.
  • Wir setzen uns ein für eine sichere Finanzierung von Frauenhäusern, damit keine Frau in Not abgewiesen werden muss.
  • Wir fordern den Kreis Soest auf, die Prostituiertenberatungsstelle TAMAR bei der evangelischen Frauenhilfe finanziell abzusichern und damit die erfolgreiche Arbeit zusammen mit den südwestfälischen Kreisen zu unterstützen.
  • Wir wollen weiterhin, dass anonyme Spurensicherung nach Vergewaltigung im Kreis Soest möglich
  • Wir fordern, dass weiterhin Beratung für schwangere Frauen – auch in Konfliktsituationen – leicht erreichbar ist. 
  • Ebenso stehen wir dazu, dass die Kosten für Verhütungsmittel für Frauen in prekären Einkommensverhältnissen übernommen werden.
  • Zusammen mit der Soester Wirtschaft wollen wir unsere Anstrengungen für mehr Mädchen in „Männerberufen“ intensivieren durch Praktika, Schnuppertage o.ä. Wir wollen auch mehr Jungen in sozialen Berufen z.B. in den KITAs.

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