KfW55 nun Effizienzhausstandard im Baugebiet Nord

Die Fraktion Bündnis90/ Die Grünen hat bei den Beratungen zum B-Plan Nord wiederholt einen höheren energetischen Standard, den KfW 55, im Baugebiet beantragt. In der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am 12.Februar wurde der GRÜNE Antrag einstimmig angenommen

Gerade im Soester Norden ist die Umsetzung dieser Forderung einfach, denn alle Grundstücke befinden sich in städtischer Hand. Mit jedem Käufer eines Grundstücks kann ein sogenannter städtebaulicher Vertrag geschlossen werden, in dem genau festgelegt wird, wie klimaneutral dieser Neubau werden soll. Mit der staatlichen Förderung ist der finanzielle Rahmen gesichert. Damit hat die Fraktion auch eine Forderung einer Gruppe von Architekten und Energieberatern aufgegriffen, die sich mit einem Forderungskatalog an den Stadtentwicklungsausschuss gewandt haben.

Unterstützt wurde diese Initiative nun auch vom Arbeitskreis* „Bauen+Sanieren“  im Klima-Netz Soest, der „Empfehlungen zur klimagerechten Gestaltung von Neubaugebieten hinsichtlich „CO2-Einsparung bei Planung, Erstellung und Nutzung und zum Anteil der Energie-Effizienz an Kostensteigerung im Neubau“ entwickelt hat.

Er fordert u.a., dass „KfW-Eff-55“ als ein Mindeststandard in Neubaugebieten realisiert wird.

*Der Arbeitskreis stellt in seiner Erklärung fest, dass die ab dem 24.01.2020 stark verbesserten Förderrichtlinien der KfW nun eine vollständige Kompensation der Mehrkosten ermöglichen. Diese werden nach einer Modellrechnung der KfW (2016) für ein EFH auf ca. 12.700€ geschätzt.  beträgt für KfW-Eff-55 Tilgungszuschuss je Wohneinheit bis zu 18.000 €, für KfW-Eff-40 Plus bis zu 30.000 €. https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/EBS-2020/

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