Die GRÜNEN und der zweite Wallabschnitt

 

Die Fraktion Bündnis90/Die Grünen wird an diesem Sonntag, den 8.Dezember, mit einem Informationsstand und mit einem Bestandsplan die geplanten Baumpflanzungen auf dem Wallabschnitt am Jakobitor aufzeigen. Die Fraktionsvorsitzende Anne Richter und ihre Stellvertreterin Jutta Maybaum wird gemeinsam mit Verena Bense, der Sprecherin der Grünen in Soest, vor Ort sein.
Über einhundert Bäume hat der Stadtwall in den vergangenen 20 Jahren unbemerkt von der Öffentlichkeit verloren. Nun werden insbesondere im letzten Abschnitt am Jakobitor auf Antrag der Grünen Fraktion 13 weitere Linden neu gepflanzt und 2 Baumstümpfe zieht man zu einem neuen Baum hoch. Diese waren im Vorfeld nicht eingeplant worden. Die Frage, welche Bäume denn mit dem nachhaltigen Pflanzkonzept ersetzt werden sollen, hat uns als Fraktion außerordentlich bewegt und gemeinsam mit dem ausgewiesenen Baumexperten Rainer Schwanitz hat die grüne Fraktion in unzähligen Wallbegehungen Aufzeichnungen gemacht und Einfluss auf die Planungen nehmen können.
Aber wo Licht ist, ist auch Schatten und aus Fehlern kann man lernen. Uns gefällt beim Ausbau des ersten Wallabschnitts z.B auch nicht der breite und ausgesprochen gerade Wallweg. Wir wünschen uns das für die Zukunft auch anders. Die Entscheidung hierzu ist aber in einem demokratischen Prozess gefällt worden.
Im kommenden Jahr soll beim zweiten Wallabschnitt der Durchgang durch den Dasselwall touristisch aufgewertet werden. Breiter und höher soll der Durchgang werden und damit nimmt er den vier stattlichen Linden, die direkt darüber stehen den Wurzelraum. Barrierefrei ist bereits der jetzige Durchgang und so entfällt der entscheidende Grund, der in der jüngeren Vergangenheit gerade bei den Wallaufgängen eine Rolle gespielt hat. Die Fraktion hat für die Ratssitzung am 11.Dezember den Antrag gestellt, die Haushaltsmittel für diese eine Baumaßnahme zu streichen. Damit blieben uns die vier kapitalen und gesunden Linden dauerhaft erhalten – wenn eine Mehrheit der Fraktionen zustimmt. Der Wallabschnitt hätte durch die zahlreichen von uns erreichten Neupflanzungen wieder einen stattlichen Baumbestand zu verzeichnen

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