Grüne: Wir nehmen den Bürgermeister in die Pflicht

Die Stichwahl am 15.Juni ist gelaufen und die jetzt vorgestellten Wahlanalysen sind noch unzureichend und beleuchten die möglichen Gründe der Wählerinnen und Wähler für ihre Wahlentscheidung nur unzureichend. Hier ist eine differenzierte Analyse noch notwendig.

Der Amtsinhaber Bürgermeister Dr.Eckhard Ruthemeyer hat die Wahl in den Ortsteilen gewonnen und sie in der Kernstadt verloren. Wenn der Wahlkampf des Amtsinhabers als sehr erfolgreich beschrieben und dann über die dafür eingesetzten Finanzmittel  nachgedacht wird , ist es doch sehr bemerkenswert, dass dieser enorme Aufwand nur zu einer Mehrheit von  558 Wählerstimmen geführt hat.

Und selbst in Soest gibt es enorme Unterschiede in der Wahlbeteiligung und im Wahlverhalten der Bürger, die einer besonderen Betrachtung bedürfen. Es kann einen Bürgermeister doch nicht unberührt lassen, dass es Wahlbezirke im Süden der Stadt gibt, in denen nur um die 10% der Bürger*innen wählen gehen.

Demokratie stärken heißt Bürger*innen erfolgreich beteiligen. Da gibt es viel zu tun im Rathaus.

Die CDU hat es nicht geschafft, die Wähler*innen aus der ersten Wahlentscheidung am 25.Mai erneut in Gänze an die Wahlurne zu bringen und der Herausforderer aus der SPD hat in der ihm eigenen Art Akzente gesetzt.

Der Wählerwille in einer Kommune wie Soest wird sich langfristig bilden und kann nicht mit Aussagen wie „Alles bleibt Besser“ entscheidend beeinflusst werden.

Klare Mehrheiten im Rat der Stadt Soest wird es geben, wenn die Politik des gewählten Bürgermeisters bürgernah und transparent wird.

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