Soester GRÜNE mit Vorschlägen für eine Verkehrsentlastung der Nördlichen Innenstadt

Soester GRÜNE mit Vorschlägen für eine Verkehrsentlastung der Nördlichen Innenstadt: Parkhaus am Bahnhof in Verkehrskonzept einbinden; Kress-Garage auf 100 Plätze begrenzen, Walburgerstrasse sicherer machen, Parkplätze am Schweinemarkt streichen, Parkleitsystem in der Innenstadt ergänzen!

Die Soester GRÜNEN haben sich in den vergangenen Wochen intensiv mit der Planung für das neue Modehaus Kress auf der Fläche des ehemaligen Finanzamts befasst.  „Wir GRÜNE haben mit der bisherigen Verkehrsplanung ganz erhebliche Bauchschmerzen“, sagt die Sprecherin der GRÜNEN für Stadtentwicklung Anne Richter: „Aber wir  meinen, dass nicht nur der Investor, sondern auch der Bürgermeister gefordert ist, in der Innenstadt für Lebensqualität zu sorgen und das heißt für uns, den Verkehr auf ein verträgliches Maß zu begrenzen.“

Nach mehreren Informationsgesprächen – u.a. mit Anwohnern, dem Abteilungsleiter Stadtentwicklung der Stadt Soest, dem Architekten sowie dem Verkehrsexperten Jobst Müller – fordern die Grünen nun einen Mix an Maßnahmen, um die Auswirkungen des geplanten Modemarktes so verträglich wie möglich zu gestalten.

So fordern die GRÜNEN:

  • Die Anzahl der Parkplätze in der neu entstehenden Tiefgarage des Modehauses Kress soll auf 100 Plätze begrenzt werden.
  • Als Alternative in direkter Nähe soll sehr deutlich auf das Parkhaus am Bahnhof hingewiesen werden. Hier wäre eine Umbenennung in „CITY-Parkhaus“  mit einem markanten Hinweis auf den Modemarkt  hilfreich.
  • Für die Tiefgarage von Kress und für den Parkplatz am Kohlbrink muss ein Parkleitsystem entwickelt werden, das Autofahrer klar erkennbar über freie Parkplätze informiert und so den Parksuchverkehr deutlich reduziert.
  • Die städtischen Parkplätze auf dem Schweinemarkt sollen gestrichen werden – ebenso die städtischen Parkflächen entlang der Walburgerstraße.
  • In der Walburgerstraße brauchen wir neue Maßnahmen zum Schutz der Fußgänger und Anlieger. Denkbar wäre eine Poller und Hochborde an der Straßenverengung sowie eine Kennzeichnung als „Mischverkehrsfläche“.
  • Ein erfahrenes Büro für Verkehrsentwicklungsplanung soll die verkehrsplanerischen Alternativen prüfen und im Stadtentwicklungsausschuss (STEA) vorstellen.

„Mit diesem Maßnahmen-Mix“, argumentiert Anne Richter, „ließe sich sowohl die zusätzliche Verkehrsbelastung durch das geplante Modehaus für die Anwohner einigermaßen erträglich gestalten – und vor allem auch die Sicherheit der Fußgänger gewährleisten.“

Das Maßnahmen-Paket haben die GRÜNEN als Dringlichkeitsantrag für die nächste Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses (STEA) am 15.März 2012 eingebracht.

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